Frühblüher
Natur in Vorarlberg | Unterrichtsmaterial
| Fragen, Anregungen, Wünsche: | |
| Verwendungshinweis | Mail an Werner Geiger, BMZ |
Inhalt
| Grundlagen | Zusatzmaterial | Lernspiele | Frühblüher im Überblick | |||
| 01. Dokumente | Arbeitsblätter | 01. LearningApps | Übersicht | 07. Hohler Lerchensporn | ||
| 02. Bildergalerie | Grafiken | 02. LearningSnack | 01. Buschwindröschen | 08. Wechselblättriges Milzkraut | ||
| 03. Zusatzmaterial | Links | 03. Puzzle | 02. Himmelschlüssel | 09. Weiße Pestwurz | ||
| 03. Huflattich | 10. Scharbockskraut | |||||
| 04. Frühlingsknotenblume | 11. Kleines Schneeglöckchen | |||||
| 05. Frühlings-Krokus | 12. Wohlriechendes Veilchen | |||||
| Tipp: auf der Seite suchen: strg+f | 06. Leberblümchen | Impressum | ||||
Bilder - Texte - Lernspiele
NEU
| 01. | Buschwindröschen |
| 02. | Himmelschlüssel |
| 03. | Huflattich |
| 04. | Frühlingsknotenblume |
| 05. | Frühlings-Krokus |
| 06. | Leberblümchen |
| 07. | Hohler Lerchensporn |
| 08. | Wechselblättriges Milzkraut |
| 09. | Weiße Pestwurz |
| 10. | Scharbockskraut |
| 11. | Kleines Schneeglöckchen |
| 12. | Wohlriechendes Veilchen |
Lernspiele
zu Begleittext und Bildergalerie
LearningApps
Grüne Haken entfernen: RESET-Knopf drücken (rechts oben)
Wissens-Datenbank
im Überblick
Tipp: auf der Seite suchen mit strg+f
Natur in Vorarlberg
Frühblüher
Inhalt - Übersicht
Was sind Frühblüher? Frühblüher sind die ersten Blüten, die sich bis April in unseren Wäldern und Wiesen zeigen. Eine Ausnahme bildet das Gänseblümchen, das fast das ganze Jahr über blühen kann.
Oft wachsen Frühblüher unter Sträuchern oder Bäumen. Diese sind nach dem Winter noch kahl, haben keine Blätter. So gelangen die Sonnenstrahlen an diesen Stellen bis zum Boden und wärmen ihn. Diese Energie nützen die Frühblüher. Auch speichern sie im Vorjahr Energie in Zwiebel, Knolle oder Wurzelstock.Die Blüte zuerst Bei Frühblühern zeigen sich die Blüten vor den Blättern. Für viele Insektenarten sind sie die erste Nahrung nach dem Winter.
Die kurze Wachstumszeit der Frühblüher ist meist bereits um die Jahresmitte zu Ende. Sie sind verblüht, die Samen gebildet und das Blätterdach ober ihnen hat sich oft bereits geschlossen.Speicherorgane Frühblüher speichern im Sommer und Herbst Energie, damit sie im Frühling des nächsten Jahres - nach der Schneeschmelze - Wasser aufnehmen und früh mit dem Wachstum beginnen können. Diese Speicherorgane sind meist
- Zwiebel,
- Knolle oder
- Wurzelstock,
dessen Erdspross für die Speicherung verantwortlich ist.
Zwiebel
Frühblüher mit einer Zwiebel ist das- Schneeglöckchen.
Knolle
Eine Knolle als Speicherorgan nutzen- Frühlings-Krokus,
- Schneerose und
- Scharbockskraut.
Wurzelstock (Erdspross)
Einen Wurzelstock haben- Buschwindröschen,
- Himmelschlüssel und
- das Veilchen.
Wildblumen Diese Bildreihe widmet sich den Frühblühern, die als Wildblumen in unseren Wäldern und Wiesen wachsen.
Gartenblumen Primel, Tulpe, Hyazinthe und Narzisse sind im Frühling in vielen Gärten und - außer der Primel - in vielen Innenräumen als Schnittblumen zu sehen. Sie sind gezüchtete und keine Wildblumen.
Von Narzissen und Tulpen gibt es Wildblumenarten. Diese wachsen jedoch nicht in Vorarlberg.
- Frühblüher-Porträts
- 01.
Buschwindröschen Beschreibung Die Blüte des Buschwindröschens wird meist 2 bis 4 cm groß und besteht aus sechs bis acht Kronblättern. Diese sind auf der Außenseite oft rosa. Es hat eine Blüte pro Stängel.
Blütenfarbe: weiß Wuchshöhe: 10 – 25 cm Standort: Die Pflanze kommt in Laubmischwäldern sowie auf schattigen, feuchten Wiesen vor. Blütezeit: März – April Wurzelsystem: Flachwurzler Giftig: ja (alle Pflanzenteile)
Das Buschwindröschen gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse.
Der Stängel besitzt drei dreiteilige, gestielte Stängelblätter.
Es wächst teppichartig.
Das Buschwindröschen ist giftig.
- 02.
Himmelschlüssel, Hohe Schlüsselblume, Wald-Primel Beschreibung Die Blüte des Himmelschlüssels besteht aus einer flachen, gelben, fünfblättrigen Blütenkrone in Dolden.
Blütenfarbe: gelb Wuchshöhe: 10 – 25 cm Blütezeit: März – Mai Wurzelsystem: Pfahlwurzler Standort: Die Pflanze kommt häufig in Auwäldern und auf feuchten Wiesen vor. Sie verträgt Sonne bis Halbschatten.
Der Himmelschlüssel gehört zur Familie der Primelgewächse.
Er hat einen leicht behaarten Stängel mit grundständigen Blättern.
Diese sind länglich eiförmig, gekerbt und runzelig.
Der Himmelschlüssel wird schon seit langer Zeit als Heilpflanze eingesetzt.
Blüten und Wurzeln sind essbar.
- 03.
Huflattich Beschreibung Die Blüte des Huflattichs besteht aus gelben Zungenblüten und innen liegenden, gelben Röhrenblüten. Huflattich dient sehr vielen Insekten als Nahrung.
Blütenfarbe: gelb Wuchshöhe: 5 - 20 cm Blütezeit: März – Mai Wurzelsystem: Flachwurzler Standort: Die Pflanze kommt zerstreut an Wegrändern und auf Schuttflächen bis zu 2300 m Seehöhe vor und liebt sonnige Standorte.
Der Huflattich gehört zur Familie der Korbblütengewächse.
Er hat einen geschachtelten Stängel mit grundständigen, großen, nierenförmig gezähnten Blättern. Die Blätter werden erst nach der Blüte ausgebildet.
Blüten und Blätter sind essbar und als Tee verwendbar.
Huflattich ist eine Heilpflanze gegen Entzündungen oder Husten.
- 04.
Frühlingsknotenblume, Märzenbecher Beschreibung Die Blüte der Frühlingsknotenblume besteht aus sechs gleich langen, weißen Blütenblättern mit grünem Punkt an der Spitze. Sie ist hängend, glockenförmig und stark duftend.
Blütenfarbe: weiß Wuchshöhe: 10 - 30 cm Blütezeit: März – Mai Wurzelsystem: Zwiebel Standort: Die Pflanze kommt selten vor. Sie wächst in feuchten Laubmischwäldern und Wiesen dort meist in großen Beständen. Giftig: ja
Die Frühlingsknotenblume gehört zur Familie der Amaryllisgewächse.
Sie hat einen aufrechten, kahlen Stängel und schmale, fleischige, grundständige Blätter.
Außer der Zwiebel sind alle Teile der Frühlingsknotenblume leicht giftig. Diese ist sehr giftig.
- 05.
Frühlings-Krokus Beschreibung Die Blüte des Krokus ist weiß, seltener violett. Die Blütenblätter sind am Grund verwachsen.
Blütenfarbe: weiß, violett Wuchshöhe: 8 bis 15 cm Blütezeit: März – April Wurzelsystem: Knolle Standort: Die Pflanze kommt auf feuchten, oft lehmigen Bergwiesen meist in größeren Beständen vor.
Der Frühlings-Krokus gehört zur Familie der Schwertliliengewächse.
Er hat grundständige, schmale Blätter mit weißen Längsstreifen. Die Pflanze überwintert in einer Wurzelknolle.
Verwandt ist der Safran-Kokus (Crocus sativus), aus dem Safran gewonnen wird.
- 06.
Leberblümchen Beschreibung Die Blüte des Leberblümchens hat einen Durchmesser bis zu 4 cm und besteht aus sechs bis zehn blauen Blütenblättern. Zahlreiche Insekten, v.a. Wildbienen, nutzen sie als Nahrungsquelle.
Botanischer Name: Hepatican nobilis Blütenfarbe: blau Wuchshöhe: bis 15 cm Blütezeit: März – Mai Wurzelsystem: Tiefwurzler Standort: Die Pflanze kommt zerstreut in Laub- und Mischwäldern, zumeist auf nährstoffarmen, kalkhaltigen Böden vor.
Das Leberblümchen gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse.
Es hat einen leicht behaarten Stängel. Die dreilappigen Blätter werden erst nach der Blüte ausgebildet. Diese bleiben über den Winter grün.
Das Leberblümchen wurde früher als Heilpflanze angesehen. Ameisen verbreiten die Samen.
- 07.
Hohler Lerchensporn Beschreibung Die purpurroten oder weißen Blüten des Lechensporns stehen in Trauben. Seine Blüten sind besonders bei Hummeln (Wildbienen) beliebt.
Botanischer Name: Corydalis cava Blütenfarbe: purpurrot und weiß Wuchshöhe: bis 30 cm Blütezeit: März – Mai Wurzelsystem: Knolle Standort: Die Pflanze kommt in Laubwäldern und an schattigen bis halbschattigen Plätzen vor. Giftig: ja, besonders Wurzeln und Knolle
Der Lerchensporn gehört zur Familie der Hahnenfußartigen und ist ein Mohngewächs.
Die Blätter sind gefiedert. Lerchensporn liebt nährstoffreichen, feuchten Boden, einen Standort im Schatten oder Halbschatten. Der Boden soll ein lockerer, sandiger Lehmboden sein.
Der Lerchensporn vermehrt sich sehr gut.
- 08.
Wechselblättriges Milzkraut Beschreibung Die gelben Blüten des Milzkrauts wachsen in Dolden.
Botanischer Name: Chrysospenium alternifolium Blütenfarbe: gelb bis gelbgrün Wuchshöhe: 5 bis 20 cm Blütezeit: April – Juni Wurzelsystem: Flachwurzler Standort: Die Pflanze kommt im Halbschatten vor und mag nährstoffreichen, lehmigen und feuchten Boden.
Das Milzkraut gehört zur Familie der Steinbrechgewächse.
Es wächst mattenartig. Die Pflanze behält ihre grünen Blätter über den Winter.
Die Blätter sind essbar.
Die Pflanze wird als Heilpflanze genutzt, v.a. die Blätter.
- 09.
Weiße Pestwurz Beschreibung Die Pestwurz hat kleine weiße Blüten. Sie dient sehr vielen Insekten als Nahrung.
Boranischer Name: Chrysospenium alternifolium Blütenfarbe: weiß Wuchshöhe: 15 bis 40 cm Blütezeit: März - Mai Wurzelsystem: Flachwurzler Standort: Die Pflanze kommt an sonnigen bis halbschattigen Plätzen vor. Sie bevorzugt nährstoffreichen, feuchten und schotterigen Boden.
Die Weiße Pestwurz gehört zur Familie der Korbblütler. Die Pflanze verliert ihre und großen, grünen Blätter über den Winter.
Sie wurde früher als Heilpflanze verwendet.
- 10.
Scharbockskraut Beschreibung Das Scharbockskraut hat goldgelbe, sternförmige Blüten, die einzeln stehen und sich nur bei Sonnenschein öffnen. Für viele Insektenarten ist es Nektar- und Pollenlieferant.
Botanischer Name: Vicaria verna Blütenfarbe: goldgelb Wuchshöhe: 5 bis 20 cm Blütezeit: März – Mai Wurzelsystem: Flachwurzler Standort: Die Pflanze bevorzugt nährstoffreichen und lockeren Boden in Laubwäldern und im Gebüsch. Giftig: ja (ab der Blüte zunehmend giftig)
Das Scharbockskraut ist ein Hahnenfuchsgewächs.
Es wächst an sonnigen bis schattigen Standorten. Bis die Blätter im Frühsommer verschwinden, breiten sie sich teppichartig aus.
Ab der Blüte wird das Scharbockskraut zunehmend giftig.
Scharbock war eine Bezeichnung für Skorbut. Gegen diesen wurde die Blume wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts als Heilpflanze verwendet.
- 11.
Kleines Schneeglöckchen Beschreibung Das Schneeglöckchen hat eine Blüte pro Stängel. Diese besteht aus je drei außenliegenden, weißen, großen Blütenblättern und je drei innen liegenden, kleineren und grünlicheren Blütenblättern.
Botanischer Name: Galanthus nivalis Blütenfarbe: weiß Wuchshöhe: 6 - 20 cm Blütezeit: Februar – März Wurzelsystem: Zwiebel Standort: Die Pflanze wächst in feuchten Laubmischwäldern und Wiesen sowie in Auwäldern. Sie kommt selten vor. Giftig: ja (schwach giftig) Schutz: vollkommen geschützt
Das Schneeglöckchen gehört zur Familie der Amaryllisgewächse.
Der Stängel ist kahl und hat zwei grundständige Blätter. Die Pflanze überwintert als Zwiebel, in der die Nährstoffe gespeichert werden.
Das Schneeglöckchen stammt aus Südeuropa. Man findet es bei uns meist verwildert. Es ist schwach giftig.
- 12.
Wohlriechendes Veilchen, März-Veilchen Beschreibung Das Veilchen hat eine dunkelviolette Blüte, welche stark duftet. Sie hat einen geraden Sporn.
Botanischer Name: Viola odorata Blütenfarbe: dunkelviolett bis weiß Wuchshöhe: 5 bis 10 cm Blütezeit: März – Mai Wurzelsystem: Flachwurzler Standort: Die Pflanze kommt in lichten Laubwäldern und an Gebüschrändern vor.
Das Veilchen gehört zur Familie der Veilchengewächse.
Die Pflanze hat keinen eigentlichen Stängel. Ihre Blätter sind rundlich.
Die Blüten sind essbar.









































































