BURGEN, SCHLÖSSER UND ANSITZE IN VORARLBERG
Geschichte Vorarlbergs | Unterrichtsmaterial
Bild 02
Ruggburg
Eichenberg
Überblick
Erstmals erwähnt wird die mittelalterliche Burg 1245. Sie muss viele Schicksalsschläge hinnehmen:
1452 wird sie als Sitz des Raubritters Hans von Rechberg belagert.
Hangrutschungen zerstören Anfang des 16. und 19. Jahrhunderts die gesamte westliche Hälfte
Der Bergfried ist freigelegt. Auch Teile des Palas, eine Steintreppe und die Umfassungsmauer sind erhalten.
"Ruck" oder "rugge" bedeutet so viel wie schieben, drängen. Es ist unklar, ob sich der Name auf den unsicheren Untergrund bezieht oder den hervortretenden Bergrücken, auf dem die Ruggburg steht.
| Name | erstmals urkundlich erwähnt | Zustand | Gemeinde |
| Ruggburg | 1245 | Ruine | Eichenberg |
Geschichte
| 1245 | erstmals urkundlich erwähnt, im Besitz der Reichsministerialen von Eichstegen-Löwental |
| 1431 | als montfortisches Lehen an Heinrich Vogt von Sumerau |
| 1450/51 | Verkauf an Grafen von Werdenberg-Sargans |
| 1452 | Zerstörung durch Schwäbischen Städtebund im Krieg gegen Söldnerführer Hans von Rechberg |
| seither | Ruine |
Sage: |





