Städte:  Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Hohenems
Marktgemeinden:  Götzis, Hard, Lauterach, Lustenau, Rankweil, Wolfurt
Gemeinden:  Altach, Bildstein, Buch, Fraxern, Fußach, Gaißau, Höchst, Kennelbach, Klaus, Koblach, Langen, Laterns (Laternsertal), Mäder, Meiningen, Röthis, Schwarzach, Sulz, Übersaxen, Viktorsberg, Weiler, Zwischenwasser
in den Bezirken:  Bregenz, Dornbirn, Feldkirch
Bevölkerung:  273.126 (2023)
Fläche:  530 km2
Hauptfluss:  Rhein
Fragen, Anregungen, Wünsche:
Verwendungshinweis

 

      Grundlagen   Zusatzmaterial      Lernspiele      Das Rheintal im Überblick
01.  DokumenteArbeitsblätter05.   7 LearningAppsInformationen dazu finden Sie auf diesen Seiten:
02.   BildergalerienLandkarten06.   Weitere Spiele01.   Oberes Rheintal (Link zur Seite)
03.   ZusatzmaterialWappen | Sagen07.   Puzzle02.   Unteres Rheinta (Link zur Seite)
04.   Früher-heute-VergleichLinks08.   Alle LearningApps03.   Laternsertal (Link zur Seite)
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Region amKumma
3:21 min | 2019
Oberes Rheintal: Götzis, Koblach 
Unteres Rheintal: Altach, Mäder

Götzis Imagefilm
2:45 min | 2019

Unser Götzis
15:00 min | 2020

Vorarlberg von oben, Götzis
2:55 min | 2008

  • Inhalt
    1. Übersicht4. Gaißau | Hard | Höchst7. Schwarzach | Wolfurt
    2. Gemeinden: Altach | Bildstein | Bregenz5. Hohenems | Kennelbach | Langen
    3. Buch | Dornbirn | Fußach6. Lauterach | Lustenau | Mäder8. Geschichte: ab 60.000 v. Chr.
  • Bonus-Inhalte
    Geschichte der RheinregulierungOrtsporträt Altach
  • Übersicht
  • Unteres Rheintal

    Fast die Hälfte der Bevölkerung Vorarlbergs lebt in den Gemeinden des Unteren Rheintals. Die Unterland-Gemeinden Dornbirn, Schwarzach, Wolfurt, Bregenz, Lauterach und Hard sind praktisch zusammengewachsen. Hohenems, Lustenau und Höchst liegen nicht weit davon entfernt, sodass das ganze Unterland beinahe großstädtischen Charakter hat. Einige der größten Unternehmen des Landes haben hier ihren Sitz.

    Durch die Rheinregulierung ab 1900, Trockenlegungen und andere Maßnahmen konnte das Siedlungsgebiet im gesamten Rheintal erfolgen. So konnten sich die ländlichen Gemeinden des Unteren Rheintales fast in alle Richtungen ausdehnen.

  • Zahlen und Daten
    Städte:Bregenz, Dornbirn, Hohenems
    Marktgemeinden:Hard, Lauterach, Lustenau, Wolfurt
    Gemeinden:Altach, Bildstein, Buch, Fußach, Gaißau, Höchst, Kennelbach, Langen, Mäder, Schwarzach
      
    im Bezirk Bregenz:Bildstein, Buch, Bregenz, Hard, Höchst, Fußach, Gaißau, Kennelbach, Langen, Lauterach, Mäder, Schwarzach, Wolfurt
    im Bezirk Dornbirn:Dornbirn, Lustenau, Hohenems
    im Bezirk Feldkirch:Altach, Mäder
    Bevölkerung:189.713 (2023) | Rheintal: 273.126 (2023)
    Fläche:330 km2 | Rheintal (530 km2)
    Hauptfluss:Rhein
  • Gemeinden
  • Altach
  • Bildstein
  • Bregenz
  • Unterrichtsmaterial Vorarlberg

    Weitere Informationen finden Sie beim Vorarlberg-Material unter Landeshautstadt Bregenz.

  • Buch
  • Dornbirn
  • Unterrichtsmaterial Vorarlberg

    Weitere Informationen finden Sie beim Vorarlberg-Material unter Stadt Dornbirn.

  • Fußach
  • Gaißau
  • Hard
  • Höchst
  • Hohenems
  • Unterrichtsmaterial Vorarlberg

    Weitere Informationen finden Sie beim Vorarlberg-Material unter Stadt Hohenems.

  • Kennelbach
  • Langen
  • Lauterach
  • Lustenau
  • Mäder
  • Schwarzach
  • Wolfurt
  • Ur- und Frühgeschichte
  • Urgeschichte | Gletscher

    Das Rheintal war mit Gletschern bedeckt. Durch das Abschmelzen wird der Bodensee gebildet, der das gesamte Tal ausfüllt. Durch Geschiebe, das die Flüsse mitgebracht haben, wird der See zurückgedrängt.

  • 60.000 v. Chr. | Jäger und Sammler

    Die ersten Menschen im Rheintalgebiet traten als Jäger und Sammler nachweislich in der letzten Zwischeneiszeit auf.

  • um 2000 v. Chr. | Inselberge bei Koblach

    Die Inselberge bei Koblach waren bevorzugte Siedlungsplätze. Sie boten Schutz vor Überschwemmungen und vor Angriffen von Mensch und Tier. Das Rheintal war stark versumpft. Eine jungsteinzeitliche Doritsteinaxt, die in Lustenau gefunden wurde, stammt aus dieser Zeit.

  • um 1500 v. Chr. | Bronzezeit

    Funde belegen eine Siedlung der frühen Bronzezeit an der Kennelbacher Straße bei Bregenz.

  • um 1000 v. Chr. | Bronzezeit

    In Lustenau wird ein bronzenes Nadelbruchstück gefunden, das aus der Bronzezeit stammt. Am Ölrain in Bregenz stand Funden zufolge eine Siedlung der späten Bronzezeit.

  • 400 v. Chr. | Kelten und Räter

    Die keltische Latènekultur entfaltete sich. Von dieser Zeit an bewohnten den Norden unseres Landes die Kelten (Hauptort Bregenz), den Süden die Räter (Hauptort Rankweil).

  • um 30 v. Chr. | Bregenz

    Bregenz wird erstmals schriftlich erwähnt und als "Brigantion" bezeichnet.

  • 15 v. Chr. | Römer

    Die Römer unter Tiberius und Drusus erobern das Gebiet im Bodenseeraum.

  • 0
  • 50 | Stadt Bregenz

    Bregenz erhält das Stadtrecht - wahrscheinlich von Kaiser Claudius.

  • 300
  • 4. Jh. | Höchst

    Die Brückensiedlung Höchst wurde als „Ad Renum“, am Rhein liegend, auf einer Straßenkarte festgehalten.

  • Mitte des 5. Jh. | Alemannenansiedlung

    Nach anfänglichen Einfällen in römisches Gebiet drängten die Alemannen von Norden kommend in die Gegend südlich des Bodensees und ließen sich bis etwa 650 dauerhaft zwischen Bodensee und Kummenberg nieder.

  • 600
  • 600 - 612 | Kolumban und Gallus

    Die irischen Wandermönche Kolumban und Gallus lassen sich in Bregenz nieder und missionieren am Bodensee.

  • 800
  • 802 | Udalrichinger

    Burg Bregenz in der Oberstadt wird als Sitz der Udalrichinger erwähnt.

  • 840 | Fußach

    Der Name Fußach wird erstmals schriftlich erwähnt und als "Fossonas" bezeichnet. 1090 wird es urkundlich "Villa Fozzaha" oder "Fuozza" genannt.

  • 853 | Lauterach

    Lauterach wird erstmals schriftlich als "Lutaraha" erwähnt.

  • 881 | Gaißau, Fußach, Höchst

    Die Markgenossenschaft des Vorarlberger Rheindeltas wurde mit Walzenhausen als Mark der Höchster, „Hostetharro marcho“, bezeichnet.

  • 887 | Lustenau

    Lustenau wird erstmals urkundlich erwähnt und als "Lustenouua“ bezeichnet.

  • 895 | Dornbirn

    In einer Urkunde des Klosters St. Gallen wird Dornbirn erstmals erwähnt und als Torrinpuirron bezeichnet.

  • 900
  • um 900 | Burg in Hohenems

    Auf dem Hohenemser Schlossberg dürfte eine Fliehburg gestanden sein.

  • 980 | Höchst

    Höchst wird urkundlich erwähnt und von Kaiser Otto II. mit St. Margrethen als „den Dörfern Höchst an beiden Ufern“ bezeichnet.

  • 1000
  • 1097 | Kloster Mehrerau

    Das bedeutendste Kloster in Vorarlberg ist das alte Benediktinerkloster Mehrerau. Es wird als Hauskloster der Grafen von Bregenz gegründet. Die Mönche leisteten beachtliche Rodungs-, Kultivierungs-, Bildungs- und Seelsorgearbeiten.

  • 1100
  • um 1150 | Udalrichinger

    Die Hauptlinie der Udalrichinger stirbt aus. Bregenz fällt an die Nebenlinie der Pfullendorfer und später an Pfalzgraf Hugo von Tübingen. Graf Hugo I. von Montfort, der Sohn des Pfalzgrafen Hugo von Tübingen, gründet die Stadt im Bereich der Oberstadt um 1200.

  • 1167 | Kapelle in Wolfurt

    Die Kapelle St. Nikolaus in Wolfurt wird erstmals urkundlich erwähnt.

  • 1200
  • 1209 | Burg Bregenz

    Die Burg auf dem Gebhardsberg wird erstmals urkundlich erwähnt.

  • 1226 | Wolfurt

    Der Name Wolfurt wird erstmals schriftlich als der eines einflussreichen Rittergeschlechts erwähnt.

  • 1227 | Kapelle in Lauterach

    In Lauterach hat urkundlich bestätigt eine Kapelle gestanden.

  • 1249 | Altach

    Altach wird erstmals urkundlich erwähnt.

  • 1249 | Hard

    Hard wird erstmals urkundlich erwähnt.

  • 1249 | Schwarzach

    Schwarzach wird erstmals urkundlich erwähnt und als "Swarzahe" bezeichnet.

  • 1255 | Stadt Bregenz

    Bregenz wird schriftlich als Stadt erwähnt.

  • 1256 | Mäder

    Mäder wird erstmals schriftlich erwähnt und als "In den mederen" bezeichnet.

  • 1260 | Kennelbach

    Kennelbach wird erstmals urkundlich erwähnt und als "Chanalbach" bezeichnet.

  • 1263 |Pfarre Höchst

    Vermutlich wird Höchst zur Pfarre und gehört kirchlich zu St. Gallen.

  • 1300
  • 1333 | Hohenems

    Ems erhält alle Rechte und Freiheiten einer Stadt, nimmt sie aber nicht in Anspruch.

  • 1335 | Buch

    Buch wird erstmals urkundlich erwähnt und als „Garmansbuoch“ bezeichnet.

  • 1338 | Grafschaft Bregenz

    Die Bregenzer Linie der Montforter stirbt aus.

  • 1343 | Schloss Glopper

    In Hohenems wird Schloss Glopper als Burg Neu-Ems erbaut.

  • 1351 | Kapelle in Hohenens

    In Hohenems steht eine der Hl. Katharina geweihte Kapelle. An ihrer Stelle entsteht 1576-1580 die Pfarrkirche Hl. Karl Borromäus.

  • 1370 | Wolfurter Rittergeschlecht

    Das Wolfurter Rittergeschlecht erlebt seine Hochblüte. Sie besitzen mehrere Burgen im Bodenseeraum und sind im Rang von Äbten und Äbtissinnen.

  • 1395 | Verpfändung Lustenaus

    Die Werdenberger verpfänden den Reichshof Lustenau mit der in dessen Gebiet liegenden Festung Zwingenstein an Ritter Ulrich II. von Ems. 1526 kauften die Emser Lustenau.

  • 1379 | Bildstein

    Bildstein wird erstmals urkundlich erwähnt und als „Bilstains Guot zem Bilstain“ bezeichnet.

  • 1400
  • 15. Jh. | Botenanstalt

    Die Fußacher Botenanstalt "Spehler & Vis" transportierte Waren und Personen vom Bodensee nach Mailand. 1823 wurde sie zur Spedition "Gebrüder Weiss".

  • Beginn des 15. Jh. | Kapelle in Langen

    In Langen soll eine Kapelle gestanden haben. 1486 wurde eine Kaplanei gegründet.

  • 1405 | Kapelle in Höchst

    In Höchst stand ein urkundlich bestätigte Kapelle.

  • 1405 | Bund ob dem See

    Feldkirch, Bludenz, Fußach, Höchst, Lustenau, Rankweil, das Montafon und der Walgau schließen sich dem Bund ob dem See an. Es folgen Burgenbruch und die Vertreibung des einheimischen Adels. Hard wird dabei ein Opfer des Feuers.

  • 1406 bis 1408 | Appenzeller

    Die Appenzellern zerstören Ems, Lauterach und die Bregenzer Vorstadt und plündern das Kloster Mehrerau.
    In Hohenems werden 1407 die Burgen Alt- und Neu-Ems zerstört.
    Ein Jahr später verliert der Bund ob dem See mit Appenzell vor Bregenz gegen Habsburg. Im Konstanzer Frieden wird der Bund ob dem See aufgelöst.

  • 1422 | Kloster in Kennelbach

    Das Dominikanerinnenkloster, das am Hirschberg (Langen) abgebrannt ist, wird nach Kennelbach verlegt. Die Klosterkirche wird später zur Pfarrkirche.

  • 1430 | Kapelle Hard

    Elisabeth von Montfort stiftet eine Kapelle in Hard.

  • 1445 - 1446 | Zürichkrieg

    Österreich kämpft mit der Stadt Zürich im Alten Zürichkrieg gegen die Eidgenossen. Im Zuge dessen fallen diese in Altenstadt, Rankweil, Lustenau und Fußach ein, brandschatzen in Dornbirn, Wolfurt und Lauterach und zerstören Teile von Bregenz. In der Schlacht bei Ragaz im Sarganserland 1446 verlieren Zürich und Österreich die Schlacht und dabei zahlreiche Vorarlberger Kämpfer ihr Leben.

  • 1451 | 1523 | Bregenz an Österreich

    Die Habsburger erwerben Bregenz in zwei Teilen.

  • 1460 | Burg Fußach

    Die Burg zu Fußach wird im Appenzellerkrieg zerstört. 1799 werden die Reste zum Bau von Häusern verwendet.

  • 1468 | Kapelle in Schwarzach

    Wo sich jetzt in Schwarzach der Friedhof befindet, wird eine Kapelle errichtet. 

  • 1484 | Kapelle in Buch

    In Buch wird eine Kapelle errichtet.

  • um 1498 | Pfarre Hohenems

    Hohenems wird eine selbständige Pfarre.

  • 1498 | 1499 | Hexenprozess

    Das erste Opfer eines Hexenprozesses auf Vorarlberger Boden, die Mutter des Hofhistographen Mennel, gibt es in Bregenz zu beklagen. Mehr als 150 Jahre werden Hexenprozesse durchgeführt.

  • 1499 | Schwabenkrieg - Schlacht von Hard

    Die größte Auseinandersetzung zwischen den Eidgenossen und den Habsburgern war die Schlacht bei Hard am 20. Februar, bei der etwa 3.000 Kaiserliche den Tod fanden. Die Eidgenossen siegten. Erst nach der Brandschatzung von Dornbirn und des Bregenzerwaldes zogen sie ab.

  • 1500
  • um 1500 | Dornbirn

    Dornbirn wird in vier Viertel eingeteilt. 

  • Beginn der Neuzeit | Einteilung der Herrschaften

    Die Vorarlberger Herrschaften wurden in die drei Städte und 21 Gerichte eingeteilt. Sie bildeten die Vorarlberger Landstände, die österrisch-habsburgischen Gebiete.

    Daneben bestanden die reichsunmittelbaren Gebiete: Probstei St. Gerold, Reichshof Lustenau, die Grafschaft Hohenems und die Herrschaft Blumenegg, die in der Karte weiß eingezeichnet sind.

  • 1512 | Pfarre Wolfurt

    Wolfurt löst sich mit Buch, Bildstein und Schwarzach von Bregenz St. Gallus und wird eigene Pfarre.

  • ab 1550 | Pest

    Die Pest wütet im Unteren Rheintal.

  • 1560 - 1570 | Mittelweiherburg

    Das Wasserschlösschen Mittelweiherburg wird in Hard im Quellgebiet des Dorfbaches errichtet.

  • 1563 | Palast Hohenems

    Kardinal Markus Sittikus beginnt mit dem Bau des Palastes am Fuße des Hohenemser Schlossberges.

  • 1565 | Pfarre Langen

    Langen löst sich kirchlich von Bregenz und wird eine eigene Pfarre.

  • 1591 | Kirche Altach

    Erstmals wird eine Kirche im Altacher Unterdorf erwähnt.

  • 1596 | Kapelle in Mäder

    Es wird von einer Kapelle, die in Mäder stand, berichtet.

  • 1600
  • um 1600 | Wein

    In Wolfurt und in Kennelbach wird Wein angebaut.

  • 17. Jh. | Jüdische Gemeinde

    Jüdische Familien ließen sich in Hohenems nieder. Sie bildeten eine größere jüdische Gemeinde, die bis zum 2. Weltkrieg bestand. Aus ihr gingen bedeutende Persönlichkeiten wie Stefan Zweig hervor.

  • 1617 | Jüdisches Leben

    Jüdische Familien erhalten die Siedlungsberechtigung in Ems. Der jüdische Friedhof wird errichtet.

  • 1618 | Pfarre Lauterach

    Lauterach trennt sich von Bregenz und wird eine selbständige Pfarre.

  • 1618 - 1648 | Dreißigjähriger Krieg
  • 1629 | Marienerscheinung

    Zwei Bauernsöhne aus Bildstein berichten über eine Marienerscheinung. Bildstein wurde zu einem Wallfahrtsort.

  • 1621 | Kapelle Gaißau

    Eine Kapelle in Gaißau wird schriftlich erwähnt.

  • 1646 | Pfarre Hard

    Hard löst sich von Bregenz und wird eigene Pfarre.

  • 1647 | Schweden

    Kurz vor dem Ende des 30-jährigen Krieges wurde auch Bregenz von den Schweden erobert. Durch Umgehung der Klause über den Pfänder konnten sie Burg Bregenz einnehmen. Die Schweden plünderten zwei Monate lang das ganze Land und sprengten bei ihrem Abzug Burg Bregenz in die Luft.

  • 1650 | Reichsgrafen

    Die Edlen von Ems werden in den Reichsgrafenstand erhoben.

  • 1650 | Rittergeschlecht Wolfurt

    Das Rittergeschlecht Wolfurt stirbt aus.

  • 1650 bzw. 1654 | Pfarre Mäder

    Mäder wird selbständige Pfarre.

  • 1656 1657 | 1677 | Hexenprozess

    Der letzte Hexenprozess des Habsburger Reich in Bregenz endete für drei Angeklagte aus dem Gericht Hofsteig mit einem Freispruch. In der nicht zu Österreich gehörenden Grafschaft Hohenems sowie im Reichhof Lustenau wurden 1677 die letzten sechs Todesurteile auf Vorarlberger Boden gefällt.

  • 1663 | 1676 | Kirchen in Bildstein und Buch

    In Bildstein und in Buch wird eine Kirche gebaut.

  • 1700
  • bis 18. Jh. | Fischerei

    Fischerei und Viehzucht bildeten die Haupterwerbsquellen in der Höchster Gegend.

  • 18. Jh. | Feuchtgebiete

    Erst im 18. Jahrhundert begann man die Feuchtgebiete des Rheintals landwirtschaftlich zu nutzen: vorerst als Weideland, später auch als Futterwiesen und Ackerland.

  • 1726 | Verwaltungszentrum Bregenz

    Bregenz wird durch die Schaffung des Direktoriums, eines Oberamtes, Verwaltungszentrum des Landes.

  • 1750 | Handstickerei

    Es wird mit Handstickerei begonnen.

  • 1753 | Torfstechen

    In Lauterach wird erstmals Torf gestochen.

  • 1755 | 1779 | Nibelungenlied

    In der Hohenemser Schlossbibliothek wurden zwei Handschriften des Nibelungenliedes gefunden, des wohl berühmtesten Helden- und Liebesliedes aus dem Mittelalter. Zuerst wurde die Handschrift C des Nibelungenliedes in der Bibliothek des Palastes gefunden, Jahre später die Handschrift A.

  • 1760 | Pfarre Buch

    Buch löst sich von Wolfurt und wird selbständige Pfarre.

  • 1765 | Hohenems an Österreich

    Österreich erwirbt die Reichsgrafschaft Hohenems.

  • 1765 | 1766 | Salzstraße

    Kaiserin Maria Theresia lässt eine Straße von Weiler im Allgäu nach Bregenz errichten. Diese führt durch Langen und ist Teil der Salzstraße vom Solbad Hall.

  • 1770 | Weberei

    Die k.k. Cottonweberei in Bregenz beginnt mit der Weberei.

  • 1771 | Loskauf Dornbirns

    Unter Ammann Johann Kaspar Rhomberg erfolgt der endgültige „Loskauf von Ems“ durch Dornbirn.

  • 1773 | Textilindustrie

    Adam Ulmer, Dominikus Rüf, Josef Winder und Josef Anton Herrburger gründen eigene Textilfirmen in Dornbirn. Weitere werden folgen.

  • 1792 | Pfarre Bildstein

    Bildstein löst sich von Wolfurt und wird eine eigene Pfarre.

  • 1796 | Kloster Kennelbach

    Das Dominikanerinnenkloster Hirschtal in Kennelbach brennt nieder. Es zieht nach Bregenz-Thalbach um.

  • 1800
  • 1806 - 1814 | Bayernherrschaft

    Die Bayern herrschen über Vorarlberg. die 24 Gerichte werden aufgelöst und sechs neue Landgerichte geschaffen. Mit der Schaffung der Gemeinden werden Verwaltung und Gesetzgebung getrennt.

  • 1807 | Pfarre Gaißau

    Gaißau löst sich kirchlich von Höchst und wird selbständige Pfarre.

  • 1814 | Lustenau

    Österreich besetzte Hohenems und Lustenau, das Bayern noch für sich beansprucht wurde. Lustenau wird österreichisch.

  • 1817 - 1987 | Rheinnot

    1817, 1888, 1927, 1954 und 1987 ereignen sich verheerende Hochwasserkatastrophen durch Überschwemmungen des Rheins, die als Rheinnot bezeichnet werden. Einzelnen Gemeinden wurden auch in anderen Jahren vom Hochwasser Schaden zugefügt.

  • 1824 | Pfarre Schwarzach

    Schwarzach löst sich von Wolfurt und gründet eine selbständige Pfarre.

  • 1825 | Pfarre Altach

    Altach wird eigene Pfarre.

  • 1836 | Zollamt Gaißau

    Die Entwicklung von Gaißau wird durch die Errichtung eines Hilfszollamtes gefördert.

  • 1838 | Jenny und Schindler

    Jenny und Schindler gründen eine Textilfabrik in Kennelbach. Wolfurt hatte zuvor abgelehnt. Sie wird die größte Baumwollspinnerei der Monarchie. Es folgt eine Einwanderungswelle aus dem Südtirol und dem Trentino.

  • 1838 | Schwarzachtobelstraße

    Die Schwarzachtobelstraße von Schwarzach nach Alberschwende wird eröffnet.

  • 1850
  • 1850 bis 1870 | Auswanderung

    Einige tausend Vorarlbergerinnen und Vorarlberger wandern nach Amerika aus. Aus Wolfurt waren es etwa 120. Aus Hard zogen viele z.B. nach Cleveland. Zahlreiche Sticker zogen in die New Yorker Gegend.

  • 1854 | Kloster Mehrerau

    1806 wurde das Benediktinerkloster Mehrerau durch die Bayern aufgehoben. Es wird von Zisterziensern neu besiedelt. Sie wurden aus Wettingen im Aargau vertrieben.

  • 1814 | Bildstein und Buch

    Die Bayern lösten die Gerichte auf und schufen um 1806 die Gemeinden. Bildstein und Buch waren eine gemeinsame Gemeinde unter dem Namen Steußberg. 1814 trennte sich Buch und wurde selbständig. Aus Steußberg wurde 1857 wieder Bildstein.

  • 1860 | Landtag

    Mit der Anerkennung von Vorarlberg als eigenem Land werden in Bregenz Landtag und Landesausschuss eingerichtet.

  • 1863 | Pfarre Kennelbach

    Kennelbach wird eine selbständige Pfarre.

  • 1867 | Rheinbrücke

    Die erste Rheinbrücke, die Unterfahrbrücke zwischen Lustenau und Au (CH), wird eröffnet.

  • 1872 | Vorarlbergbahn

    Die Bahnlinie von Lindau nach Bludenz wird eröffnet.

  • 1881 - 1882 | Elektrifizierung

    Vorarlberg nahm in der Elektrifizierung innerhalb Österreichs eine führende Stellung ein. 1881 wird die erste elektrische Anlage, ein Telefon der Fa. Hämmerle in Dornbirn, als erstes Telefon in der Monarchie, in Betrieb genommen. 1882 erfolgt von der Fa. Schindler in Kennelbach mit der ersten Starkstromanlage des Landes die erste elektrische Beleuchtung in Österreich.

  • 1884 | Bodenseeschifffahrt

    Die ersten beiden österreichischen Bodenseeschiffe, die Dampfer "Austria" und "Habsburg", laufen von Stapel.

  • 1886 | Achrainstraße

    Die Achrainstraße von Dornbirn nach Alberschwende wird eröffnet.

  • 1891 | Dampfkraftwerk

    Die Fa. Jenny & Schindler errichtet in Rieden ein Dampfkraftwerk zur Energieversorgung des eigenen Betriebes. 1901 wurden aus diesem Kraftwerk Kennelbach, Vorkloster und Rieden mit elektrischem Strom versorgt, ab 1903 die Stadt Bregenz. Nach einer Vergrößerung der Anlage 1905 wurde das Versorgungsgebiet bis Hohenems und Götzis ausgedehnt. Damit war das Werk Rieden der Beginn der Vorarlberger Kraftwerke AG.

  • 1892 | Rheinregulierung

    Durch einen Staatsvertrag einigten sich Österreich und die Schweiz auf die Regulierung des Rheins. Dies geschah zur Eindämmung der Hochwassergefahr. Erstmals sicherte 1824 Kaiser Franz I. Mäder die Kostenübernahme für die Rheinregulierung zu.

  • 1900
  • 1900 | Rheindurchstich

    Mit dem Rheindurchstich bei Fußach wird der Rhein um ein paar Kilometer verkürzt.

  • 1901 | Stadt Dornbirn

    Dornbirn wird zur Stadt erhoben.

  • 1902 | Marktgemeinde Lustenau

    Kaiser Franz Josef erhebt Lustenau zur Marktgemeinde.

  • 1902 | Straßenbahn

    Die Straßenbahn zwischen Dornbirn und Lustenau, die Elektrische Bahn Dornbirn-Lustenau (EBDL), wird eingeweiht. Sie fährt bis 1938.

  • 1903 | Landesmuseum

    Das Landesmuseum in Bregenz wird fertiggestellt.

  • 1903 | Langenerstraße

    Langen ist über eine Straße, die über Kustersberg und Wirtatobel führt, erreichbar.

  • sadfdsafdsaf
  • 1914 - 1918 | Erster Weltkrieg
  • 1918 | Selbständiges Land

    Nach dem Ersten Weltkrieg erlangt Vorarlberg wieder seine Selbständigkeit. Die Landesverwaltung wird aufgebaut.

  • 1918 - 1934 | Landeshauptmann Dr. Otto Ender

    Der in Altach geborene Dr. Otto Ender (1875 - 1960) war 1918 - 1930 erster Landeshauptmann des selbständigen Bundeslandes Vorarlberg. Er war von 1930 - 1931 Österreichischer Bundeskanzler, bevor er wieder bis 1934 Landeshauptmann wurde.

  • 1919 | Mosterei Rauch

    Franz Rauch gründet eine Lohnmosterei, der Beginn eines Getränkeimperiums.

  • 1919 | Rieden zu Bregenz

    Die Gemeinde Rieden-Vorkloster schließt sich an die Stadt Bregenz an.

  • 1923 | Rheindurchstich

    Durch den zweiten Rheindurchstich wird der Rhein zwischen Altach und Lustenau begradigt. Diepoldsau wird dadurch ähnlich einer Flussinsel.

  • 1939 - 1945 | Zweiter Weltkrieg

    Mit dem Einmarsch des Deutschen Reichs in Polen beginnt der Zweite Weltkrieg.

  • 1945 Bombardierung

    Bei der Bombardierung der Stadt Bregenz werden 72 Häuser zerstört. Franzosen rücken in die Stadt ein.

  • 1945 | Schloss Wolfurt

    Die Französische Militärkommandantur residiert auf Schloss Wolfurt.

  • 1946 | Bregenzer Festspiele

    Erstmals wird eine Aufführung der Bregenzer Festspiele auf dem Bodensee durchgeführt.

  • 1949 | Dornbirner Messe

    Erstmals findet eine Export- und Musterschau für Textilien und Textilmaschinen statt.

  • 1950
  • 1955 | Landestheater

    Das Theater am Kornmarkt wird eröffnet.

  • 1964 | Schiffstaufe in Fußach

    Am 21. November wird ein neues Bodenseeschiff, das auf Karl Renner getauft werden sollte, in einer Protestaktion, an der etwa 20.000 Personen teilnahmen, im Fußacher Hafen auf Vorarlberg "notgetauft".

  • 1966 | Kinderdorf

    Das SOS-Kinderdorf in Dornbirn wird als neuntes in Österreich eröffnet. Gründer ist der Alberschwender Hermann Gmeiner.

  • 1969 | Bezirk Dornbirn

    Mit 10. Jänner ist Dornbirn Sitz der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn. Es umfasst das Gebiet von Dornbirn, Hohenems und Lustenau. Davor war es Teil des Bezirks Feldkirch.

  • 1972 | ORF-Landesstudio

    Das ORF-Funkhaus nimmt den Betrieb im Gebäude an der Höchsterstraße in Dornbirn auf. Es ist das einzige Österreichs, das nicht in einer Landeshauptstadt steht.

  • 1977 | Erste Fußgänerzone

    Im Bereich der Bregenzer Kaiserstraße wird die erste Fußgängerzone Vorarlbergs eröffnet.

  • 1979 | 1980 | Festspiel- und Kongresshaus

    Die neue Seebühne wird eröffnet, ein Jahr später das Festspiel- und Kongresshaus.

  • 1981 | Landhaus

    Nach vierjähriger Bauzeit wird das Landhaus in Bregenz eröffnet.

  • 1982 | Güterbahnhof Wolfurt

    Der Güterbahnhof wird eröffnet. Er wurde von Bregenz nach Wolfurt verlegt.

  • 1982 | Marktgemeinde Wolfurt

    Wolfurt wird zur Marktgemeinde erhoben.

  • 1982 | Achsiedlung

    Nach der Fertigstellung der "Siedlung an der Ach" können ca. 850 Wohnungen bezogen werden.

  • 1983 | Stadt Hohenems

    Hohenems wird zur Stadt erhoben. Bereits 1333 hatte Ems alle Rechte und Freiheiten einer Stadt erhalten, sie aber nicht in Anspruch genommen.

  • 1985 | Rheintalautobahn

    Mit der Eröffnung des Ambergtunnels kann die Rheintalautobahn von Bludenz bis zur Deutschen Grenze bei Lindau befahren werden.

  • 1985 | Marktgemeinde Lauterach

    Lauterach wird Marktgemeinde.

  • 1987 | Rheindamm

    Der Rheindamm bricht bei Fußach.

  • 1987 | Messepark Dornbirn

    Der Messepark in Dornbirn öffnet seine Pforten als Einkaufszentrum.

  • 1990 | Sportanlage Schnabelholz

    Die Sportanlage Schnabelholz in Altach wird fertiggestellt. Sie wird fortlaufend erweitert.

  • 1991 | Stadtbus Dornbirn

    Dornbirn nimmt als erste Stadt Vorarlbergs einen Stadtbus in Betrieb.

  • 1991 | Jüdisches Museum

    Das Jüdische Museum in der Villa Heimann-Rosenthal wird eröffnet.

  • 1994 | Fachhochschule Vorarlberg

    In Dornbirn wird im Gebäude der Alten Textilschule an der Dornbirnerache Österreichs erste Fachhochschule eröffnet.

  • 1995 | 1997 | Eu-Beitritt

    Seit 1. Jänner 1995 ist Österreich ein Mitglied der Europäischen Union. Durch das Schengenabkommen 1997, in Folge des EU-Beitritts, verlieren Grenzübergange viele ihrer Funktionen.

  • 1996 | Blumendorf Hard

    Hard wird zum schönsten Blumendorf Europas gekürt.

  • 1997 | Kunsthaus Bregenz

    Das Kunsthaus Bregenz (KUB) wird eröffnet.

  • 1999 | Hochwasser

    Der hohe Pegelstand des Bodensees verursacht durch ein Jahrhunderthochwasser Schäden v.a. in Bregenz und Hard.

  • 2000
  • 2013 | Pfändertunnel

    Mit dem zweispurigen Ausbau des Pfändertunnels verringert sich die Stausituation um Bregenz.

  • 2013 | Kornmarktplatz

    Der neugestaltete Kornmarktplatz wird eröffnet, ebenso das Landesmuseum, das neu gebaut unter Einbeziehung des Gebäudes der ehemaligen Bezirkshauptmannschaft fertiggestellt wurde.

  • 2018 | Basilika Bildstein

    Die Pfarrkirche in Bildstein wird - wie 1985 die Liebfrauenkirche in Rankweil - zur Basilika Minor erhoben.

  • 2020 | Dornbirn

    Die Stadt Dornbirn, einwohnerstärkster Ort Vorarlbergs, überschreitet die 50.000-Einwohnerinnen-und-Einwohner-Marke.

  • Rheinnot
  • Kleine Eiszeit

    Von 1560 bis 1890 war das Klima im Rheintal von der "Kleinen Eiszeit" geprägt. Lange und kalte Winter folgten auf kühle und niederschlagsreiche Sommer. Die Gletscher wuchsen. Diese kurzfristige Klimaveränderung führte zu einer Häufung an Überschwemmungen.

  • Eiszeisommer

    Zwischen 1810 und 1822 herrschten die sogenannten Eiszeitsommer. Dieser war gekennzeichnet durch einen kühlen Sommer, einen feuchten Herbst und einen schneereichen Winter. Die Schneeschmelze blieb in manchen Jahren geringer als üblich. Das gesamte Jahr über blieben große Schneemengen über 2.000 m liegen.

    Im Frühjahr 1817 stiegen die Temperaturen merklich an. Die Schneeschmelze übertraf die üblichen Werte. Von Juni bis August desselben Jahres kam es zu verheerenden Überschwemmungen. In Meiningen, Koblach, Mäder und Gaißau trat der Rhein über die Ufer. Landwirtschaftliche Flächen in Götzis sowie die Zentren von Bregenz und Hard wurden schwer getroffen. Fußach und Gaißau wurden überflutet.

  • Regulierung
  • Dritter Staatsvertrag

    Dem Rhein war es nicht möglich das Geschiebe bis in den Bodensee zu transporitern. Zwischen Diepoldsau und Lustenau hob sich die Flusssohle. Der dritte Staatsvertrag wurde 1954 abgeschlossen. Er regelte die Erhöhung der Mittelgerinnewuhre und die Anpassung der Dämme, um eine Wassermenge von 3.100 m3/s bewältigen zu können und Bauwerke wie Brücken oder Straßen dem anzupassen. Das Mittelgerinne wurde eingeengt, damit die Geschiebekapazität erhöht und die Erhöhung der Sohle verringert wird.

    Es ist damit zu rechnen, dass der Bodensee trotzdem in etwa 40.000 Jahren verschwunden sein wird.

  • Neueste Geschichte
  • Einteilung

    Der Rhein wird von Meiningen bis zur Mündung in den Bodensee in Zonen eingeteilt.
     

    Meiningen bis MäderObere Strecke7,5 km
    Mäder bis WidnauDiepoldsauer Durchstich5,5 km
    Widnau bis St. MargrethenZwischenstrecke4,5 km
    St. Margrethen bis BodenseeuferFußacher Durchstich6,5 km
    ab Bodenseeufer bei HardVorstreckung3.5 km
  • Projekt Rhesi

    Das Hochwasserschutzprojekt Rhesi soll den Schutz vor Überflutungen des Rheins auf der Strecke der Internationalen Rheinregulierung verbessern. Der Rhein verlandet, die Sohle wird höher. Ziel des Projekt ist es den Abflussquerschnitt zu vergrößern und das Schutzziel von derzeit etwa 3.100 m3/s auf 4.300 m3/s zu erhöhen.

    Kosten von etwa 900 Mio € stehen einer maximalen Schadenshöhe von mehr als 8 Mia € gegenüber. 2012 wurde mit den Planungen begonnen. Die Kosten teilen sich Österreich und die Schweiz zu gleichen Teilen.

  • Geschichte
  • Übersicht
    Ur- und FrühgeschichteDas Rheintal war mit Gletschern bedeckt. Durch das Abschmelzen wird der Bodensee gebildet, der das gesamte Tal ausfüllt. Durch Geschiebe, das die Flüsse mitgebracht haben, wird der See zurückgedrängt. Der Rhein, der als größter Wildbach Europas bezeichnet wurde, entsteht.
    2000 v. Chr.Die Inselberge bei Koblach waren bevorzugte Siedlungsplätze. Sie boten Schutz vor Überschwemmungen.
    1206Das erste schriftlich vermerkte Hochwasser zerstört die Lustenauer Kirche.
    1342Das Magdalenenhochwasser gilt in Mitteleuropa als Jahrtausendhochwasser. Es gilt als extremes Hochwasser im Besonderen im Rheintal.
    1548Die Lustenauer Kirche wird ein zweites Mal durch Hochwasser zerstört.
    1566Beim extremen Hochwasser erreicht der Bodensee seinen höchsten je gemessenen Pegel. Weite Teile des Rheintals waren betroffen.
    1700 bis 1900Es ereignen sich zahlreiche Hochwasser. Alleine in Mäder tritt der Rhein in dieser Zeit 10 Mal über die Ufer. Es wird auf veränderte Klimabedingungen zurückgeführt. Während der "Kleinen Eiszeit" von 1560 und 1860 ist es kalt, die Gletscher wachsen.
    1762Dieses extreme Hochwasser gilt als das verheerendste. Brücken, Wege und unzählige Häuser werden zerstört. Viele Felder lagen unter einer dicken Schlammschicht.
    1817Zahlreiche Dammbrüche wurden durch das Abtauen von Schneemassen verursacht. Krankheiten und Hunger durch Ernteausfall waren die Folge. Das Hochwasser reichte von Meiningen bis zum Zentrum von Bregenz.
    1821Der Rhein tritt bei Höchst und Gaißau über die Ufer. Beim sogenannten Eselschwanz sucht sich der Rhein ein neues Flussbett, das direkt zum Bodensee führt.
    1824Kaiser Franz I. verspricht dem Vorsteher der Gemeinde Mäder die Übernahme der Kosten einer Rheinregulierung.
    1826 bis etwa 1835Der österreichische Bauingenieur Alois Negrelli arbeitet an Verbauungsvorschlägen für den Rhein. Auch Dank der durch ihn angeregten Bautätigkeiten blieb zumindest das österreichische Gebiet bis 1888 von extremem Hochwasser verschont.
    1834Eine Überschwemmung trifft Lustenau.
    1846 - 1856Etwa zehn Jahre lang fiel überdurchschnittlich viel Niederschlag. Insbesondere im Bereich des Kummenbergs waren fast jährliche Überschwemmungen die Folge. 
    1849Ein Hochwasser bei Altach, Koblach, Meiningen und Mäder hat die Folge, dass die Felder um Meiningen sechs Wochen lang unter Wasser standen.
    1888Bei Meiningen tritt der Rhein über die Ufer. Nachdem der Seelachendamm gebrochen war, bedecke das Wasser große Teile Lustenaus. Auch Fußach wird überschwemmt. Über Hilfsaktionen kommen v.a. Kohle und Nahrungsmittel nach Vorarlberg.
    1890Bei Altach, Hohenems und Höchst tritt der Rhein über die Ufer.
    1892Im Staatsvertrag zwischen Österreich und der Schweiz wird die gemeinsame Regulierung des Rheins vereinbart. Die Internatinale Rheinregulierung (IRR) wird gegründet.
    1895 - 1900Der Fußacher Durchstich wird errichtet. Mit ihm führt der Rhein bei Gaißau und St. Margrethen direkt in den Bodensee.
    1900Die sogenannte "Kleine Eiszeit" geht vorüber. Die Überschwemmungen nehmen ab. Die sogenannte Rheinnot gilt als beendet.
    1910Starker Regen und Schneeschmelze führen zu einer Überschwemmung, die Hard und Fußach trifft. Gaißau, Höchst und Lustenau wurden nicht getroffen.
    1923Nach 14 Jahren Bauzeit wird der Durchstich bei Diepoldsau vollzogen.
    1924 | 1954Um eine Verlandung durch das Geschiebe des Rheins zu verhindern, werden zwei Staatsverträge zum Ausbau der Vorstreckung abgeschlossen. Diese besteht aus zwei Dämmen.
    1954Das Wasser des Rheins stetzt mit einer Abflussspitze von 2.500 m3/s den Dämmen schwer zu.
    1987Bei Fußach tritt der Rhein entlang der Vorstreckung über die Ufer. Die Abflusspitze liegt bei etwa 2.650 m3/s (Bild oben).
    1992Zum 100-Jahre Jubiläum der internationalen Rheinregulierung wird in Lustenau die Ausstellung "Rheinschauen" gezeigt.
    1997Das Museum Rhein-Schauen in Lustenau wird eröffnet. Es kombiniert im Werkhof die Ausstellung und die Dienstbahn entlang des Rheins.
    2005Starker Regen im Rheintal und im Walgau lassen den Rhein ansteigen. Er erreicht eine Abflussspitze von etwa 2.040 m3/s.
    ab 2012Mit dem Projekt Rhesi soll der Hochwasserschutz erhöht werden. Die Planungen sind noch im Gange.
    2016Intensive Niederschläge und eine Abflussspitze von etwa 2.220 m3/s lassen eine Lücke in der Mittelgerinnewuhre entstehen. Es kommt zu Schwemmholz- und Sandablagerungen.
  • Video Rheinbau 1936
  • Übersicht
  • Gemeinde Altach

    Die Gemeinde Altach liegt im Westen des Landes in der Mitte des Rheintals und gehört zum Bezirk Feldkirch. Sie grenzt an drei österreichische und zwei Schweizer Gemeinden.

    Die Nähe zur Schweiz und die Verfügbarkeit von Baugründen hat zu einem starken Bevölkerungswachstum geführt.

  • Zahlen und Daten
    Bevölkerung:6.997 (2023)
    Fläche:5,36 km2
    Lage des Zentrums:412 m ü.A.
    Nachbargemeinden:Götzis, Hohenems, Mäder, Diepoldsau (CH), Oberriet (CH)
    Bezirk:Feldkirch
    KFZ-Kennzeichen:FK
    Postleitzahl:6844
    Ortsteile: Ober- und Unteraltach
  • Bildung

    Die Gemeinde Altach trägt als Schulerhalter eine Volksschule, eine Mittelschule mit technischem Schwerpunkt sowie mit Hohenems, Götzis, Koblach, Mäder und Klaus die tonart Musikschule Mittleres Rheintal. In Altach kann auch die Freie Montessori-Schule besucht werden.

  • Wirtschaft, Handel und Dienstleistung

    Altach bietet eine breit gefächerte Mischung an kleineren und mittleren Wirtschaftsbetrieben. Wichtige Betriebe sind z.B. ENJO (Reinigungsmittel mit Textilfasern), Müller Wohnbau (Haus- und Wohnungsbau), Beerli (Sonnenschutz und Terrassen) und Ender Klima.

    405 Arbeitsstätten geben 1.585 Beschäftigten und 84 Lehrlingen Arbeit.

  • Bauwerke
    Veranstaltungssaal KOMeröffnet 2012
    Islamischer Friedhoferöfnet 2012
    Sportstadion Schnabelholz (SCR Altach)1990 fertiggestellt und fortlaufend erweitert
    Gasthof Rössledenkmalgeschützt, erbaut 1757
    Pfarrkirche St. Nikolaus1962 eingeweiht
  • Veranstaltungen
    Altacher SommerKinderprogramm
    Altach hat's und macht'sBetriebe stellen sich vor
    Altacher Silvesterlauf 
    Kunst- und Krömlemarkt, Altach aktiv und kreativFlohmarkt am Dorfplatz
    Theaterkreis Altach 
    Sportveranstaltungenz.B. SCR Altach (Fußball Bundesliga)
  • Persönlichkeiten
    Dr. Otto EnderLandeshauptmann und Bundeskanzler
    Karl-Heinz KopfParlamentsklub-Obmann der ÖVP, zweiter Präsident des Nationalrats
    Harald WalserNationalratsabgeordneter Die Grünen
  • Besonderheiten
    Erholungszentrum Rheinauenbetrieben mit der Stadt Hohemens
    Naherholungsgebiet Alter Rhein 
  • Geschichte Altachs
  • 1249

    Altach wird erstmals urkundlich erwähnt.

  • 14. Jahrhundert

    Walserfamilien lassen sich auch in Altach nieder.

  • 1591

    Erstmals wird eine Kirche im Unterdorf erwähnt.

  • 1748 | 1778

    Erstmals wird von Schulunterricht in Altach berichtet.
    Dreißig Jahre später wird ein Schulbau eröffnet.

  • 1802

    Ende des Jahres wird Altach eine eigene Gemeinde. Bis dahin gehört es zu Götzis. Altach hat zu der Zeit ca. 550 Einwohnerinnen und Einwohner.

  • 1817 | 1834 | 1888 | 1890

    Die Gemeinde wird von großen Überschwemmungen durch den Rhein heimgesucht.

  • 1825

    Altach wird eigene Pfarre.

  • ab 1850

    Das Stickereiwesen kommt auf.

  • 1914 bis 1918

    Im Ersten Weltkrieg fallen 40 Altacher.

  • 1918 bis 1934

    Dr. Otto Ender ist Landeshauptmann von Vorarlberg, 1930 kurzzeitig Bundeskanzler.

  • 1939 bis 1945

    Im Zweiten Weltkrieg sind 118 Gefallene zu beklagen. Dazu kommen mindestens vier zivile Opfer.

  • 1960 | 1969

    Die neue Volksschule wird eröffnet, neun Jahre später die Hauptschule, die heutige Mittelschule.

  • 1962

    Die neue Pfarrkirche wird eingeweiht.

  • 1990

    Die Sportanlage Schnabelholz wird fertiggestellt. Sie wird fortlaufend erweitert.

  • 1998

    Das neue Pfarrzentrum wird fertiggestellt und eingeweiht.

  • 2012

    Im selben Jahr werden das Veranstaltungszentrum KOM und der islamische Friedhof ihrer Bestimmung übergeben.

  • Impressum

    Vielen Dank an die Studierenden Brändle, Dam, Fessler und Müller für die Erarbeitung eines Ortsportäts im Rahmen ihrer Studien an der PH Vorarlberg. Ihre Informationen sind in diese Aufstellung integriert. Sie haben als Textquelle die Webseite der Gemeinde Altach genutzt. Die Bildrechte liegen beim Bildungsmedienzentrum Vorarlberg.

  • Inhalt
    1. Übersicht6. Weiler | Zwischenwasser11. Historische Bauten
    2. Feldkirch | Fraxern | Götzis7. Gewässer12. Bsundrigs
    3. Klaus | Koblach | Laterns8. Natur und Bildung
    4. Meiningen | Rankweil | Röthis9. Wirtschaft
    5. Sulz | Übersaxen | Viktorsberg10. Verkehr13. Geschichte
  • Bonus-Inhalt
    Ortsporträt Götzis 
  • Übersicht
  • Oberes Rheintal

    Der Kummenberg trennt das Vorarlberger Rheintal in ein Unteres und Oberes Rheintal. Das obere Rheintal reicht von dort bis an die liechtensteinische Grenze bei Feldkirch, von den Bergflanken des Freschenstockes im Osten bis zum Rhein im Westen, der die politische Grenze zur Schweiz bildet.

    Neben dem dicht besiedelten Talgrund liegen eine Reihe von Dörfern an den Hängen am Ostrand des Rheintales. Die 14 Gemeinden mit einer Bevölkerung von mehr als 80.000 Personen liegen im Bezirk Feldkirch.

  • Entstehung

    Das Bodenseerheintal ist ein Sohlental, das die geologische Grenze zwischen Ost- und Westalpen bildet. Darunter verbirgt sich ein Grabenbruch, der von eiszeitlichen Gletschern weiter ausgeschürft wurde. Ablagerungen und Geschiebemassen der Fließgewässer füllten den durch Moränen rückgestauten Rheintalsee nach und nach weiter auf. Der Bodensee bildet den Rest des ehemals riesigen Sees.

  • Feldkirch
  • Vorarlberg-Arbeitsmaterial zur Stadt Feldkirch

    Weitere Informationen dazu finden Sie beim Vorarlberg-Material unter Stadt Feldkirch.

  • Fraxern
  • Götzis
  • Klaus
  • Koblach
  • Laterns
  • Vorarlberg-Arbeitsmaterial zum Laternsertal

    Das Unterrichtsmaterial Laternsertal bietet zusätzliche Informationen zur Gemeinde Laterns.

  • Meiningen
  • Rankweil
  • Röthis
  • Sulz
  • Übersaxen
  • Viktorsberg
  • Weiler
  • Zwischenwasser
  • Gewässer
  • Natur
  • Bildung
  • Wirtschaft
  • Übersicht

    Im oberen Rheintal gibt es eine Reihe von Betrieben der Maschinen- und Metallindustrie und der Elektroindustrie. Auch die Nahrungs- und Genussmittelindustrie ist mit einigen Betrieben präsent.

    Seit der Trockenlegungen des Talbodens und der Errichtung von Schutzverbauungen v.a. des Rheins kann das Obere Rheintal landwirtschaftlich genutzt werden.

    In den letzten Jahren ist die Landwirtschaft im Raum Rankweil/Vorderland deutlich im Rückgang begriffen, während die Zahl der Gewerbebetriebe stark zugenommen hat.

  • Verkehr
  • Historische Bauten
  • Bsundrigs
  • Ur- und Frühgeschichte
  • 5000 v. Chr. | Rastplatz

    Menschen machten während der Jagd in Koblach Rast. Erst später ließen sie sich hier nieder.

  • Vorgeschichte | Fundplätze

    Vorgeschichtliche Fundplätze sind neben Koblach auch der Sattelberg in Klaus.

  • Bronzezeit | Sulz

    Der Fund von bronzezeitlichen Scherben in Sulz lässt auf eine Besiedelung zu dieser Zeit schließen.

  • 1600 v. Chr. | Batschuns

    Der Fund eines Messers deutet darauf hin, dass Batschuns im Sommer als Weideland genutzt wurde.

  • Römerzeit
  • Römerzeit | Rankweil-Altenstadt

    Zur Zeit der Römer waren Rankweil und Altenstadt wahrscheinlich besiedelt.

  • 500
  • 8. Jh. | Reliquie in Viktorsberg

    Der Name von Viktorsberg erinnert an Papst und Märtyrer Viktor I. Sein Schädel wird wohl seit dem 8. Jh. als Reliquie in der Ortskirche aufbewahrt.

  • 700
  • 830 | Viktorsberg

    Viktorsberg wird urkundlich als "retina ad S. Victorem" erwähnt.

  • 842 | 843 | Churrätisches Reichsurbar

    Im churrätischen Reichsurbar Götzis werden Götzis als Götzis als „Cazzeses“, Feldkirch-Altenstadt als „ad Feldchirichun“, Rankweil als „Rangvila“, Röthis als „ad Rautenen", Sulz als "Sulles" und Viktorsberg erstmals urkundlich erwähnt.

  • Mitte 9. Jh. | Einsiedler Eusebius

    Der Einsiedler Eusebius lässt sich in Viktorsberg nieder. Er wird später heiliggesprochen. Nach 834 wird ein Schottenkonvent gegründet, das Kaiser Karl III. mit einer Schenkung finanziert haben soll.

  • 890

    Klaus wird unkundlich als "Calcaires" bezeichnet, Sulz als "Sulles". Klaus wird "Kalchern" und "in der Klause" genannt. 

  • 900
  • ab 850 | Weinanbau

    Im Vorderland wird Wein angebaut. Mit der Eröffnung der Arlbergbahn 1884 und den neu geschaffenen Transportmöglichkeiten nimmt der Anbau ab. In Röthis wird seither ohne Unterbrechung Wein angebaut. Der Winzersaal in Klaus erinnert an eine Blütezeit des Weinbaus in Vorarlberg.

  • 1000
  • um 1000 | Alte Kirche Götzis

    Die alte Kirche von Götzis wurde erbaut. Um sie herum entstand ein Dorfkern.

  • 11. Jh. | Zwischenwasser

    Zwischenwasser wird als "zwischen den wassern" bezeichnet.

  • 1100
  • 1127 | Fraxern und Meiningen

    Fraxern wird erstmals urkundlich erwähnt. Meiningen wird urkundlich als "Maningas" bezeichnet.

  • 12. Jh. | Reliquienkapsel

    Aus dem 12. Jh. stammt das byzantinisch-romanische Bilderkreuz mit Reliquienkapsel („Silbernes Kreuz“) der Kirche auf dem Liebfrauenberg in Rankweil.

  • 1152 | Neuburg

    Die Neuburg wird erstmals urkundlich genannt. Sie liegt im Gemeindegebiet von Koblach und gehörte der Familie der Reichsritter Thumb von Neuburg.

  • 1200
  • um 1200 | Schattenburg

    Graf Hugo I. von Montfort lässt sich auf der Schattenburg nieder.

  • 13. Jh. | Gericht Rankweil

    Das Gericht in Rankweil wird wird den Aufgaben eines königlichen Landgerichts ausgestattet.

  • um 1218 | Stadt Feldkirch

    Erstmals ist die Rede von der Stadt Feldkirch.

  • 1218

    Graf Hugo I. von Montfort holte Johanniter nach Feldkirch, womit der Aufstieg der Marktgasse zum Handelszentrum Feldkirchs begann. 

  • 1219 | Marktordnung für Feldkirch

    Sie Stadt erhält eine Marktordnung nach Lindauer Vorbild. 

  • 1260 | Burg Tosters

    Die Burg Tosters wird von den Montfortern errichtet und 1405 von den Appenzellern zerstört.

  • 1300
  • um 1300 |Kirche in Rankweil

    In Rankweil wird auf dem Liebfrauenberg eine Wallfahrtskirche errichtet.

  • 1311 bis 1319 | Burg Neu-Montfort

    Burg Neu-Monfort wird in Götzis errichtet. Im Appenzellerkrieg 1405 bis 1408 wird sie besetzt. Im späten 17. Jahrhundert beginnt der Verfall der Burg. Heute zählt sie als Ruine zu den Wahrzeichen von Götzis.

  • 1363 | Burg Neuburg an Habsburg

    Burg und Herrschaft Neuburg werden an die Habsburger verkauft. Sie sind deren erster Besitz im heutigen Vorarlberg.

  • 1363 | Übersaxen

    Im Urbar der Herrschaft Feldkirch wird Übersaxen urkundlich erwähnt.

  • 1390 | Stadt und Herrschaft Montfort an Habsburg

    Mit dem Tod des letzten Grafen von Montfort gingen Stadt und Herrschaft Feldkirch an das Haus Habsburg, damit auf Österreich über. 

  • 1400
  • 1405 | Bund ob dem See

    Rankweil und Feldkirch kämpfen im Bund ob dem See an der Seite der Appenzeller.

  • 1406 | 1445 | Appenzeller

    Die Appenzeller wüten im Rheintal.

  • 1445 | Alter Zürcherkrieg

    Im Alten Zürcherkrieg werden Rankweil und Altenstadt ein Raub der Flammen.

  • 1478 | Nikolauskirche Feldkirch

    Nach dem Brand der ehemaligen Pfarrkirche von Feldkirch wird an derselben Stelle die Kirche St. Nikolaus, der spätere Dom, errichtet.

  • Ende 15. Jh. | Liebfrauenkirche

    Anstelle der niedergebrannten romanischen Landkirche wurde eine Burgkirche errichtet, die seither das Ortsbild von Rankweil auf dem 50 Meter hohen Liebfrauenberg bestimmt.

  • 1500
  • 1570 | Ansitz Sonderberg

    Chorherr Friedrich Sandholzer, der sich ab 1563 "von Sonderberg" nennen darf, lässt den Ansitz Sonderberg bauen.

  • 1584 | Junker-Jonas

    Der Renaissance-Ansitz Junker-Jonas-Schlösschen wird fertiggestellt. Er wird im Auftrag des Adeligen Lienhart Jonas von Buch und Udelberg als Familiensitz gebaut.

  • 1600
  • 1615 | Fraxern

    Fraxern trennt sich von Großgemeinde, die Sulz, Zwischenwasser, Röthis, Weiler, Klaus und die Berggemeinden Fraxern und Viktorsberg umfasste.

  • bis 1635

    Auch im Raum Feldkirch sind Pestopfer zu beklagen.

  • 1649 | Gymnasium

    Jesuten gründen das erste Gymnasium Vorarlbergs in Feldkirch.

  • 1651 | Hexenverfolgung

    Im Gericht Rankweil-Sulz werden ein letztes Mal in Vorarlberg Todesurteile im Zuge von Hexenverfolgungen gefällt.

  • 1694 | Marktgemeinde Götzis

    Götzis wird am 15. Mai zur Martkgemeinde erhoben.

  • 1700
  • frühes 18. Jh. | Torfstechen

    Das Torfstechen entwickelt sich zu einem Zusatzerwerb. In Koblach wird so bis 1970 Torf gewonnen.

  • 18. Jh. | Landwirtschaft

    Es wurde damit begonnen die Feuchtgebiete des Rheintals landwirtschaftlich zu nutzen: vorerst als Weideland, später auch als Futterwiesen und Ackerland. Dies wurde durch die Möglichkeit der Regulierung sowie der Entwässerung des Rheins durch Kanäle möglich. Bis ins 19. Jh. war der Talboden des Rheintals stark versumpft und von immer wiederkehrenden Hochwässern bedroht.

  • 1744 | Neuburg

    Die Neuburg wird nicht mehr genutzt und im Jahre 1769 abgebrochen.

  • 1744 | Jüdisches Leben in Sulz

    Nach Ausschreitungen werden die in Sulz lebenden jüdischen Familien vertrieben.

  • 1796 | Franzosenkriege

    Die Franzosen greifen Götzis an, werden am Kobel zurückgedrängt, wo 1797 zum Dank die Kobel-Kapelle errichtet wird. Drei Jahre später wird es doch besetzt.

  • 1800
  • 1806-1814 | Bayernherrschaft

    Die Bayern herrschen über Vorarlberg. Die 24 Gerichte werden aufgelöst, Vorarlberg in Gemeinden eingeteilt und sechs neue Landgerichte geschaffen. Das Gericht Neuburg wird aufgelöst und Feldkirch zugeteilt. (Vorarlberg-Material: Vorarlberg 1809)

  • 1843 | Pfarre Sulz

    Sulz löst sich von Rankweil und wird eine eigene Pfarre.

  • 1854 | Koblacher Kanal

    Der Kobalcher Kanal wird gebaut.

  • 1850
  • 1856 | Stella Matutina

    Von den Jesuiten wird die Stella Matutina als Schule mit Pensionat gegründet. Sie genoss Weltruhm.

  • 1863 | Kirche Götzis

    Im Oberdorf in Götzis wird die neue Pfarrkirche im neuromanischen Stil fertiggestellt.

  • 1872 | Vorarlbergbahn

    Die Vorarlbergbahn wird von Lindau bis Bludenz fertiggestellt. Im selben Jahr werden die Verbindungen von Feldkirch nach Buchs und Lauterach bis St. Margrethen fertiggestellt. Vorarlberg ist somit an das deutsche und schweizerische Bahnnetz angeschlossen.

  • 1888 | 1890 | Überschwemmung

    Ein letztes Mal überschwemmte der Rhein Koblach. Zwei Jahre später tritt er zum letzten Mal in einer großen Überschwemmung über die Ufer.

  • 1900
  • um 1900 | Handstickerei

    Die Handstickerei verhilft Koblach zu wirtschaftlicher Blüte.

  • 1903 - 1904 | Pfarrkirche Sulz

    Die Pfarrkirche Sulz wird errichtet.

  • 1925 | Groß-Feldkirch

    Durch die Eingemeindung von Altenstadt (mit Levis, Gisingen und Nofels), Tosters und Tisis wurde die Stadtgemeinde Groß-Feldkirch gebildet

  • 1929 | Landeswallfahrt

    Erstmals wird am 1. Mai die Landeswallfahrt zur Liebfrauenkirche in Rankweil durchgeführt.

  • 1934 | Fraxern brennt

    Nach 1525 und 1760 brennt Fraxern ein drittes Mal fast vollständig nieder. (Sage: Fraxern brennt)

  • 1938 - 1945 | Deutsches Reich

    Ab dem Einmarsch Deutschlands bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs ist Vorarlberg wie ganz Österreich Teil des Deutschen Reichs und wird von Innsbruck aus verwaltet.

  • 1943 | Bomben über Feldirch

    Bei einem amerikanischen Bombenangriff werden 168 Menschen getötet und 137 Häuser zerstört oder beschädigt.  

  • 1945-1955 | Besatzungszone

    Vorarlberg ist französische Besatzungszone und wird von Innsbruck aus verwaltet.

  • 1950
  • 1954 | Villa Rustica Rankweil

    In Rankweil-Brederis wurde eine Römervilla, deren Errichtung man auf das 1. Jh. n. Chr. datiert, im Auftrag des Vorarlberger Landesmuseums freigelegt. 2006 wird ein Badehaus entdeckt.

  • 1960 | Bildungshaus St. Arbogast

    Das von der Katholischen Jugend errichtete Bildungshaus St. Arbogast wird eingeweiht.

  • 1964 - 1987 | Herbert Keßler

    Der aus Rankweil stammende Dr. Herbert Keßler ist Landeshauptmann Vorarlbergs.

  • 1965 | Bildungshaus Batschuns

    Als Weihbischof eröffnet Bruno Wechner das Bildungshaus Batschuns.

  • 1966 - 1967 | Rheinbrücke

    Die 1875 bis 1876 erbaute hölzerne Rheinbrücke bei Koblach wird durch eine Eisenbetonbrücke ersetzt.

  • 1968 | Diözese Feldkirch

    Feldkirch wird Sitz des Ordinariates der Diözese Feldkirch und somit Bischofsstadt.

  • 1971 | Rheintalautobahn

    Zwischen Dornbirn-Nord und Rankweil wird das erste Teilstück der Rheintalautobahn eröffnet.

  • 1972 | Mehrkampfmeeting Götzis

    Im Mösle in Götzis wird die Sportanlage eröffnet. Sie wird von der Marktgemeinde Götzis betrieben. Hier findet jährlich Ende Mai mit einem internationalen Mehrkampfmeeting die größte Sportveranstaltung Vorarlbergs statt. D

  • 1974 | Milchhof Oberland

    Der Milchhof Oberland entsteht. 1993 wird er nach Fusion mit Gromo Dornbirn zur Vorarlberg Milch.

  • 1985 | Basilika Rankweil

    Die als als Wallfahrtsort bekannte Liebfrauenbergkirche wird zur Basilica minor erhobenen.

  • 1985 / Ruine Neuburg

    Die Initiative "Burgruine Neuburg Koblach" begann mit einer umfassenden Restaurierung der Ruine Neuburg, die immer noch andauert.

  • 1993 | Öffentlicher Verkehr

    In Feldkirch und im Raum Vorderland gehen nehmen Stadt- und Landbus den Betrieb auf.

  • 2000
  • 2000 | Kulturbühne Ambach

    Die Kulturbühne Ambach wird feierlich eröffnet. Sie ergänzt mit dem bestehenden Vereinshaus das Kulturprogramm.

  • 2006 | Golfplatz

    Der GC Montfort Rankweil errichtet nahe der L 190 bei Brederis eine 18-Loch-Golfanlage.

  • 2014 | Illkraftwerk

    An der Illmündung in den Rhein wird ein Kraftwerk der Stadt Feldkirch ans Stromnetz angeschlossen. Es dient nicht nur zur Energiegewinnung, sondern auch zur Sanierung der unteren Ill, insbesondere des Mündungsbereiches.

  • 2020
  • Impressum

    Diese Zusammenstellung basiert auf "Bilder aktuell" und dem Dokument Begleittext.pdf der Basisinformationen. Diese finden Sie inkl. des Impressums unter Material bzw. Multimedia, wo weitere Bilder und ergänzende Informationen enthalten sein können.

  • Übersicht
  • Marktgemeinde Götzis

    Die Marktgemeinde Götzis liegt inmitten des Vorarlberger Rheintals. Der tiefste Punkt befindet sich in Kommingen, der höchste auf der Hohen Kugel.

    Götzis ist geprägt durch viele Unternehmen, zahlreiche soziale und Bildungs-Einrichtungen, ein starkes Vereins- und Kulturleben sowie durch seine lange Geschichte.

    Götzis ist die größte Gemeinde in der Kummenbergregion, hat einen Direktanschluss an die Rheintalautobahn, einen Bahnhof und zahlreiche Busverbindungen.

  • Bildung

    In Götzis befinden sich sieben Kindergärten, vier Volksschulen und ein sonderpädagogisches Zentrum. Hier steht die größte Mittelschule des Landes (Musikmittelschule) sowie ein Bundesoberstufenrealgymnasium und eine Volkshochschule. Seit 1990 kann mit der Kathi-Lampert–Schule im Vorarlberger Wirtschaftspark eine Schule für Sozialbetreuungsberufe besucht werden.

  • Verkehr

    Götzis liegt direkt an der Rheintalautobahn (A14) und hat einen Bahnhof an der Bahnlinie der Vorarlbergbahn. Durch Götzis verkehren mehrere Linien des Landbusses Oberes Rheintal und des Landbusses Unterland. Seit 2008 gibt es mehrere Ortsbusse am Kumma. Fünf Linien verbinden Götzis, Altach und Mäder.

  • Wirtschaft, Handel und Dienstleistung

    Götzis hat seit 1694 das Marktrecht, die örtliche Handwerkerzunft ist fast gleich alt. Dies zeigt sich heute noch in vielen Handwerks-, überregional tätigen, Handels- und Dienstleistungsbetrieben, Im Jahr 2004 gab es etwa 450 Betriebe und 3.600 Beschäftigte. Größte und bekannteste Firmen sind Sola, Zech Fenster, Mepla–Alfit und HuberHolding. Der Vorarlberger Wirtschaftspark ist hier auch zu nennen. 

  • Sehenswürdigkeiten, Kultur und Sport
    Burgruine Neu- Monfort1311 und 1319 erbaut, 1970 erstmals restauriert
    Jonas–Schlösschen1584 erbaut, 2001 und 2004 renoviert
    alte Pfarrkirche hl. Ulrich1340 erbaut
    neue Pfarrkirche hl. Ulrich1865 erbaut
    Kirche St. Arbogasterbaut als Kapelle seit 1473, im 18. Jht. vergrößert
    Meschacher Wolfgangskirche1463 errichtet, 1866 vergrößert
    Kapelle am Kobelerbaut 1797
    Bildungshaus St. Arbogast1960 eröffnet, inzwischen erweitert
    Kulturbühne Ambach2000 eröffnet
    Mehrkampfmeeting Götzisseit 1975
    KVS Götzis - Ringengrößter Ortsvein
    VS Götzis - Volleyballerster Volleyballverein Vorarlbergs
    Schwimmbad in der Riebeöffentliches Freibad
  • Geschichte
  • 843

    Götzis wurde erstmals im Jahr 843 im churrätischen Reichsgutsurbar als Cazzeses erwähnt. Weitere bekannte Schreibweisen sind Cheizines (1045), Chezins (1178) und Gezins (1260).

  • 1000

    Die alte Kirche wird erbaut. Um sie herum entsteht ein Dorfkern.

  • 1363 | 1375

    Mit der Herrschaft Neuburg gehen Teile von Götzis an Habsburg.

    Mit dem Erwerb der Grafschaft Feldkirch wird ganz Götzis österreichisch.

  • 1398 | 1463 | 1883

    Die Besiedelung von Meschach durch Walser wird urkundlich erwähnt. 70 Jahre später wird die erste Kirche gebaut. Vier hundert Jahre später wird eine neue gebaut und fertiggestellt.

  • 1406 | 1445

    Die Appenzeller wüten im Rheintal, so auch in Götzis.

  • 1639

    Eine Schule in Götzis wird erstmals erwähnt. Sie wird im Kaplanhaus vermutet.

  • 15. Mai 1694

    Götzis wird zur Martkgemeinde erhoben.

  • 1796 |

    Die Franzosen greifen Götzis an, werden am Kobel zurückgedrängt, wo 1797 zum Dank die Kobel-Kapelle errichtet wird. Drei Jahre später wird es doch besetzt.

  • 1. Jänner 1801

    Altach trennt sich von Götzis und wird eigene Gemeinde.

  • 1914 bis 1918

    Ca. 800 Männer aus Götzis leisten im ersten Weltkrieg Kriegsdienst. Etwa 152 von ihnen sterben.

  • 1809

    Götzis erhebt sich unter Landesschützenmajor Johann Ellensohn gegen die Herrschaft der Bayern.

  • 1821 | 1827

    Die Kirche in Meschach wird zur Expositur erhoben. Der Schule in Meschach wird sechs Jahre später fertiggestellt.

  • 1869 | 1878 |1893

    Die ersten zwei Stickmaschinen werden in Götzis aufstellt. Fast zehn Jahre später startet hier erstmals in Vorarlberg eine Wirkwarenproduktion. Auch eine Trikotfabrik wird gebaut.

  • 1941

    Für 200 Südtioler Umsiedlerinnen und Umsiedler wird die Südtiroler Siedlung errichtet.

  • 1939 bis 1945

    239 Götzner sterben im zweiten Weltkrieg. Götzis wird 1945 von der französischen Artillerie beschossen, weil NS-Truppen Widerstand leisten.

  • 1951 | 1953 | 1973 | 1974 | 1979

    Bevor die Hauptschule eröffnet wird, entsteht eine Hauptschulklasse an der Volksschule.
    Die Volksschule am Götznerberg wird fertiggestellt.
    Die Hauptschule wird mit einem Musikzweig ergänzt.
    Die Volkschulen Blattur und Moos werden eröffnet.

  • 1960

    Das von der Katholischen Jugend errichtete Bildungshaus St. Arbogast wird eingeweiht.

  • 1977 | 1989

    Im Gebäude der Hauptschule entsteht die Expositur des Oberstufenrealgymnasiums Feldkirch.
    Zwölf Jahre später kann der Schulneubau des Bundes-Oberstufenrealgymanisums Götzis bezogen werden.

  • 1981 | 1982

    Das Seniorenheim-Wohn- und Pflegeheim und im Folgejahr das Pfarrzentrum werden eröffnet.

  • Mitte der 90er-Jahre

    Die 10.000 Einwohnerzahl wird überschritten.

  • 2009

    Das Sonderpädagogische Zentrum wird erweitert und adaptiert.

  • Impressum

    Vielen Dank an Lisa Schrott und Vanessa Gimplinger für die Erarbeitung eines Ortsportäts im Rahmen ihrer Studien an der PH Vorarlberg. Ihre Information sind in dieser Aufstellung integriert. Sie haben als Textquelle die Webseite der Marktgemeinde Götzis genutzt. Die Bildrechte liegen beim Bildungsmedienzentrum Vorarlberg.

  • Inhalt
    1.   Übersicht4.   Kirchen7.   Wirtschaft
    2.   Gemeinde Laterns5.   Berge und Geologie8.   Verkehr
    3.   Bildung6.   Flüsse9.   Geschichte
  • Übersicht
  • Das Laternsertal

    Das Laternsertal ist Teil des Rheintals und zählt zu den Rheintal-Hanggemeinden. Es besteht zum größten Teil aus dem Gemeindegebiet von Laterns. Der Hauptfluss ist die Frutz. Bevor die Frutz in die Rheintalebene austritt, ist das Laternsertal schluchtartig verengt. Bedingt durch diese Enge war das Bergtal jahrhundertelang nur schwer erreichbar.

    Das Tal ist beidseitig von Bergen umgeben. Diese fallen auf der linken Talseite schroff, auf der rechten Seite weniger steil ab. Das Trogtal wurde vom Rheintalgletscher geformt, bevor die Frutz sich teilweise tief ins Gestein eingeschnitten hat.

  • Zahlen und Daten
    Gemeinden: Laterns (flächenmäßig größte Gemeinde des Bezirks Feldkirch)
    Teile von: Dünserberg, Rankweil, St. Gerold, Übersaxen, Zwischenwasser
    Alle Nachbargemeinden:Blons, Damüls, Dornbirn, Dünserberg, Rankweil, St. Gerold, Satteins, Schnifis, Übersaxen, Zwischenwasser
    Nur Laterns und Damüls grenzen an Orte aller vier Bezirke des Landes.
    Bevölkerung:698 (2023)
    Fläche:   60 km2
    Länge:16 km
    Hauptfluss: Frutz
    Bezirk: Feldkirch
  • Besiedelung

    Die älteste noch erhaltene Urkunde über die Walserbesiedlung in Vorarlberg stammt aus dem Laternsertal. Aus ihr geht hervor, dass im Jahre 1313 die Grafen Rudolf und Berthold von Montfort das Gut Glatterns und die Alpe Gapfohl an sechs Walser Siedlerfamilien als Erblehen verliehen haben.

  • Namensgebung

    Der Name der Gemeinde Laterns leitet sich von Gut Glatterns ab, das Walser Familien 1313 zur Besiedelung zugewiesen wurde.

  • Gemeinde Laterns
  • Bildung
  • Bildungseinrichtungen

    Der Kindergarten der Gemeinde befindet sich in Innerlaterns, die Volksschule in Laterns-Thal. Die nächstgelegene Mittelschule kann in Zwischenwasser besucht werden. Fraxern, Laterns, Meiningen, Rankweil, Röthis, Sulz, Übersaxen, Viktorsberg, Weiler und Zwischenwasser bieten musikalischen Unterricht in der Musikschule Rankweil-Vorderland an.

  • Kirchen
  • Berge und Geologie
  • Flüsse
  • Wirtschaft
  • Verkehr
  • Verkehr

    Laterns ist über eine Landesstraße mit Rankweil verbunden. Die Landbuslinie bietet regelmäßige Fahrten v.a. ins Rheintal. Der Furkapass, auch Furkajoch genannt, bildet die Verbindung vom Laternsertal in den Bregenzerwald und von dort über das Faschinajoch in das Große Walsertal. 

  • 1000
  • 1177

    Erstmals wird ein Ort im Laternsertal urkundlich als Montem Clauturni erwähnt. Bis ins 17. Jh. wird es als Glatterns bezeichnet.

  • 1313

    Die Grafen Rudolf und Berthold von Montfort verleihen das Gut Glatterns und die Alpe Gapfohl an sechs Walser Siedlerfamilien als Erblehen. Diese Walser Familien besiedeln als erste ganzjährig das Tal. Bis dahin wird es nur im Sommer landwirtschaftlich genutzt.

  • 1499

    Im Vorarlberger Landesmuseum in Bregenz wird ein Hausaltar aus dem Laternsertal aufbewahrt. Er trägt die Inschrift “Ulrich Geser maler ze Bregentz 1499”. Er zeigt die Heiligen Leonhard, Martin, Georg und Sebastian, auf den Altarflügeln die Walserheiligen Nikolaus und Theodul.

  • 1500
  • um 1500

    Anstelle einer Kapelle wird in Laterns-Thal die Pfarrkirche erbaut und dem hl. Nikolaus geweiht. Im 17. Jh. wird sie erweitert. 1892 erhält sie die heutige Gestalt.

  • 1529

    Laterns löst sich kirchlich von Rankweil und wird eine eigene Pfarre.

  • ab 14. Jh.

    Die Küblerei wird als Hausindustrie betrieben. Die Erzeugnisse sind vor allem Holzgefäße aller Art. Das Aufkommen von Kunststoffen nach dem Zweiten Weltkrieg setzt diesem Handwerk ein Ende.

  • ab 17. Jh.

    In Bad Laterns werden Heilbäder angeboten. Die kalte Eisen-Schwefelquelle soll heilende Wirkung zeigen.

  • 1900
  • 1909

    Das Laternsertal ist durch eine Fahrstraße erschlossen. Die größten Gefahrenstellen im vorderen Teil des Tales wurden mit Tunnels und Galerien beseitigt. 

  • 1970

    Der Güterweg auf den Furkapass wird zu einer befestigten Straße ausgebaut und zur Landesstraße erklärt. Jahrhundertelang führt nur ein Saumpfad über den Pass.

  • 1972

    Das Freschenhaus, eine Schutzhütte des österreichischen Alpenvereins, wird fertiggestellt. Daneben steht eine Kapelle, die dem hl. Bernhard, dem Patron der Bergsteiger, geweiht ist.

  • Impressum

    Diese Zusammenstellung basiert auf "Bilder aktuell" und dem Dokument Begleittext.pdf der Basisinformationen. Diese finden Sie inkl. des Impressums unter Material bzw. Multimedia, wo weitere Bilder und ergänzende Informationen enthalten sein können.