Verwendungshinweis

Deutscher Name:Schwarzer Holunder, Holder
Botanischer_Name:Sambucus nigra
  
Wuchshöhe:bis 10 m
Wurzeln:Flachwurzler
Alter:bis 100 Jahre
  
Blätter:gegenständige, unpaarig gegliederte Fiederblättchen
Früchte:violett-schwarzglänzende Steinfrüchte (Beeren)
Rinde:graubraun und gemustert

Bekannter als der Rote Holunder (Sambucus racemosa) ist der Schwarze Holunder (Sambucus nigra), der oft auch in Gärten anzutreffen ist.

Seine auffallend weißen Blütendolden eignen sich zum Ansetzen von Sirup oder „Holderwein“, die violett-schwarzen Beeren finden verschiedene Anwendungen in der Küche.

Forstwirtschaftliche Bedeutung hat der Strauch, der auch zu Bäumchen anwachsen kann, keine. Holunderblüten und -beeren sind ein traditionelles Mittel gegen Erkältungskrankheiten. Im Volksglauben ist der Holder so stark verwurzelt – z.B. Schutz vor bösen Geistern und Blitzschlag – dass ein Sprichwort sagt, man solle vor jedem Holderstrauch den Hut ziehen.

Vorteile:

- anspruchsloser Strauch

- Beeren dienen als Nahrungsquelle für Menschen und Vögel

- Blüten sind Nahrungsquelle vieler Insekten

Nachteile:

- rohe Pflanzenteile sind giftig

 

Einleitung07. Birke16. Hasel25. Ulme32. Kiefer
01. Wald08. Buche17. Holder26. Walnuss33. Lärche
02. Laubbäume09. Eberesche18. Kastanie27. Weide34. Latsche
03. Nadelbäume10. Eiche19. Kirsche 35. Spirke
04. Stoffkreislauf11. Elsbeere20. LindeNadelbäume36. Tanne
 12. Erle21. Mehlbeere28. Aufbau37. Wacholder
Laubbäume13. Esche22. Robinie29. Douglasie38. Zirbe
05. Aufbau14. Espe23. Schwarznuss30. Eibe 
06. Ahorn15. Hainbuche24. Stechpalme31. Fichte