Verwendungshinweis

Deutscher Name:Sommer-Linde
Botanischer_Name:Tilia platyphyllos
  
Wuchshöhe:bis 35 m
Wurzeln:Tief- und Herzwurzler
Alter:bis 1.000 Jahre
  
Blätter:dunkelgrüne, wechselständige, herzförmige Blätter mit schlanker Spitze
Früchte:fünfkantige, kugelige Nussfrüchte (Kapselfrüchte)
Rinde:

glatt und grauschwarz mit Längsfurchen

In Vorarlberg sind vor allem die Sommerlinde (Tilia platyphyllos) und die Winterlinde (Tilia cordata) anzutreffen. Unterscheiden kann man diese unter anderem an der Farbe der Härchen an der Blattunterseite, welche bei der Sommerlinde weiß und bei der Winterlinde braun sind.

Linden sind oft in städtischen Gegenden anzutreffen, als Waldbaum sind sie eher von untergeordneter Bedeutung. 

Die Linde ist ein Baum mit hoher mythologischer und geschichtlicher Bedeutung. Sie war früher oft der Baum unter welchem Gericht gehalten wurde und wird in Volksliedern besungen. Dass die Linde in manchen Wappen vorkommt, zeigt ihre kulturgeschichtliche Bedeutung.

Lindenholz ist bei Schnitzern und in der Imkerei besonders beliebt. Lindenblüten sind ein wertvolles Heilmittel bei Fieber und Nahrung für Insekten.

Vorteile:

- im Klimawandel ökologisch stabil

- liefert die als Tee begehrten Lindenblüten

- Bienenweide

Nachteile:

- Wurzeln sind in der Nähe von Häusern problematisch

 

Einleitung07. Birke16. Hasel25. Ulme32. Kiefer
01. Wald08. Buche17. Holder26. Walnuss33. Lärche
02. Laubbäume09. Eberesche18. Kastanie27. Weide34. Latsche
03. Nadelbäume10. Eiche19. Kirsche 35. Spirke
04. Stoffkreislauf11. Elsbeere20. LindeNadelbäume36. Tanne
 12. Erle21. Mehlbeere28. Aufbau37. Wacholder
Laubbäume13. Esche22. Robinie29. Douglasie38. Zirbe
05. Aufbau14. Espe23. Schwarznuss30. Eibe 
06. Ahorn15. Hainbuche24. Stechpalme31. Fichte